practica|Fusion

Ihr sucht was zum Transportieren, mit wenig CO² Ausstoß, mit lustigem Design, geht manchmal auf der Mosel Surfen, wenn ihr nicht gerade mit eurem Fixed-Gear unterwegs seid? Dann solltet ihr euch mal die Studie vom ”fuseproject” genauer Anschauen und auf einen baldigen Investor für die Idee hoffen. Nämlich dieses Fahrrad kann angeblich alles. Gut aussehen, Pick-up sein für Kinder vorn drin oder auch maln Kasten Bitburger. Ordentliche Hydraulik -Scheibenbremsen, die neue Shimano Alfine 11gang Nabe.

Was will der flotte Fahrrad-Papa mehr?

Na dann schauts euch mal an, das vorerst nicht-käufliche Gerät!


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Euer Speichenhetzer!

Wo? Teil²?

Manche Leute konnten Teil 2 des großen Speichenhetzer Reifen-Tests kaum erwarten 😉

Na denn!

Auf das teure Pflaster des Schwalbe Durano Plus folgte, man höre und staune, kein neuer Reifen, denn das Geld nach dieser enormen Reifeninvestition fehlte. Ideen mussten her, also ab in die Fahrradläden. Dabei ist mir eine kleine Hart-Plastikrolle für sagenhafte 5€ ins Auge gestochen. Die Idee dazu kam dabei gleich mit, denn wieso nicht diese Hartplastikrolle entrollen (:8) und zwischen den durchgeskiddeten Reifen und den verletzbaren Schlauch legen. Gesagt getan. Nun ein paar Kilometer war’s ganz nett mit roter Platikeinlage im Reifen durch die Trierer Strassen zu heizen, na aber irgendwann, und das war leider sehr bald (gefühlte 20 Kilometer), war’s dann auch vorbei mit dem Experiment.

Durch war’s.

Der Reifen und die Platikrolle.

Der provisorische Reifen mit Einlage hatte zusätzlich eine wider Erwarten schlechte Bremswirkung beim Hinterrrad blockieren.

Spaß gemacht hat’s trotzdem!

Daraufhin folgte ein schon raritätsnaher Hutchison Krono Competition. Von der Optik her mit beiger, altersschwachen Seitenfläche im Vintage-Look.

Dieser Reifen war von der Langlebigkeit her relativ gut, ebenso die Bremsleistung war akzeptabel.

Eine relativ harte Gummimischung, die auf der Strasse trotzdem für ordentliche schwarze Streifen sorgte. Leider nicht mehr erhältlich dieser schöne Reifen, denn dieser hier hatte schon die besten Tage hinter sich bevor sie überhaupt anfangen sollten.

Folglich wurde es wieder interessant für den reifensuchenden Fixed-Gear Fahrer.

Nach kurzer Recherche ist die Wahl auf den Klassiker schlechthin gefallen. Den Alleskönner, so meinen einige Kurierfahrer.

Der Vittoria Rubino (in schönem Schwarz) wurde für akzeptable 15€ bestellt.

Angekommen und montiert erwies sich dieser Reifen als sehr widerstandsfähig und auch von der Bremsleistung her das Wirkungsvollste das bisher untergekommen war.

Nur der Rollwiederstand ist meiner Meinung nach ein wenig zu hoch und der Reifen einen Tick schwerer als zum Beispiel ein Schwalbe Kojak.

Aber sonst im Alltagsbetrieb ein sehr ordentlicher Reifen mit guten ,,Nass-Fahr-Qualitäten”, wenn auch in dieser herbstlichen Jahreszeit jeder Rennradfahrer vor der tückischen Wirkung von nassen Blättern gewarnt sein sollte. Diese haben schon einige optimistische Kurven-Fahrer zu Fall gebracht.

Als bisheriges Fazit kann man festhalten, dass der Schwalbe Durano Plus mit seinem blauen ,,Innen-Gummi” die mit Sicherheit amüsanteste Angelegenheit im Skid-Betrieb war. Das Prädikat schnellster Reifen erhält ohne Frage der Schwalbe Kojak in der Bad Boy Edition.

Der Allrounder ist der Vittoria Rubino, doch auch hier sind Rollwiderstand und Optik unter Umständen ein Makel.

Letztlich sollte aber jeder für sich selber entscheiden und ausprobieren welcher Reifen am Besten zu seiner Fahrweise und Anwendungsbereich passt!

Euer Speichenhetzer!

(Hinter) Reifen Test (Teil 1)

Nachdem ich schon in den Genuss einiger verschiedener Reifen auf dem Fixed-Gear Bike kommen durfte und dass dies bekanntlich eines der auffälligsten Verschleißteile ( bei fachgerechter nutzung 😉  ) an so einem starren-zweirad-gerät  ist, teile ich euch das einfach mal mit. Denke dem ein oder anderen wird das in seiner Hinterreifenwahl  ”positiv” beeinflussen.

Aber eins nach dem anderen!

Werde den Test in zwei Teile aufteilen, somit ist das hier: genau! Teil 1

Als aller ersten Reifen hatte ich, soweit die Entsinnung folgen kann, einen Schwalbe Kojak 28” Edition.

Nicht gut. Warum nicht gut?  Ganz einfach. Weil schnell ab.

Bei dem Kojak scheint das ”Vollbremsen” mit dem Hinterrad eine Art Schutzreflex hervorzurufen, nämlich den der sehr starken Abnutzung, oder sagen wir stärkere als bei anderen Reifensorten. Schätze mal die Gummimischung ist weich gewählt, sodass der Reifen im normalen urbanen-renn Gebrauch eine gute Haftung besitzt, vor allem bei Hitze, aber im extrem Gebrauch nachlässt. Ansonsten bin ich ein Verfechter des Schwalbe Kojak. Einfach ein guter, günstiger Rennradreifen!

Wer folgte auf diesen Reifen? Ja doch , es war der Schwalbe Durano Plus.

Plus steht in diesem Zusammenhang für das ”plus” im Reifen, oder besser gesagt auf dem Reifen. Eine doch recht dicke ( blau-gummierte 8) ) Schutzfläche zwischen Karkasse und oberer schwarzen Gummiummantelung  die vor Durchstichen aller Art, die vom Untergrund her nahen, schützt. Dabei bleibt der Reifen recht leicht und wirkt nicht dickhäutig oder dergleichen. Seis drum, jedenfalls war das Skidden mit diesem Reifen einfach ein Riesenspaß, weil man sich einfach herausgefordert fühlt ”das Blaue” zu sehen, heißt solange zu skidden bis die farblich/stilistisch interessante Schicht zum Vorschein kommt. Die Bremsleistung liegt im Rahmen nimmt aber je mehr man in Richtung blauer Schutzschicht ”bremst” immer weiter ab. Jedoch war es schon eine Steigerung zum Kojak in Sachen Verschleiss. Nur ist der Durano Plus Reifen ein etwas teuerer Spaß.

Und spannend gings weiter denn: Ein Experiment folgte!

Teil 2 folgt demnächst!

Euer Speichenhetzer

Fahrrad+Schlumpf = ?

Schlumpf Innovations

Man nehme das altbekannte Tretlager eures Bahnrades oder alten Rennradrahmens. Werfe es auf den trierer Müll und begebe sich auf die Suche nach eben: Dem ,,Schlumpf-Getriebe” . Der Autor hat sich weder vertippt noch habt ihrs falsch gelesen. Es heißt einfach so.

Ein Tretlagergetriebe, das ihr einfach mit euren Fersen bedient. Zwei Gänge und vom 1 zum 2 Gang 2,5 multipliziert.

Eine tolle Idee um unnötigen Getriebekabelsalat vom minalistischen Singlespeed oder Bahnrad fernzuhalten und seine Nerven zu schonen.

Quelle: http://www.schlumpf.ch/

BerlinTour-

Aufgrund lustiger Umstände kam es dazu, dass der ,,Speichenhetzer” ein paar Tage durch Berlin getourt ist und natürlich bei dem ein oder anderen interessanten Bahnrad-Fahrradladen vorbeigeschaut hat. Dabei hab ich mal bei Keirin und Stilrad vorbeigeschaut und bei den Geprächen mit den Leuten das ein oder andere Wichtige erfahren.

Stilrad Berlin

In Berlin ist es mit der Bremsenproblematik beim Fixedgear derzeit z.B so, dass man neuerdings eine Vorder- und  Hinterrad Bremse vorweisen muss um regulär am Strassenverkehr teilnehmen zu dürfen. Ansonsten hat Stilrad noch ein echt tolles Gefährt mit einem Tretlagergetriebe von ,,Schlumpf” im Showroom stehen gehabt, dass 2 Gänge hat, die man über die Ferse während des Fahrens durch einen kurzen Klick einlegen kann. Heißt: Kein unnötiger Schaltungskabelsalat mehr und ein Bahnrad mit zwei Gängen.

Bei einer Probefahrt mit dem oben gezeigten Zahnriemenrad wurden mir nochmal die Vorzüge diser Technik klar. Sauber, Leise, Wartungarm und Schnell.

Ja, der rosane, holländische Bikeporter wirkte etwas …fragwürdig, aber kreativ in der Farbgebung und praktisch.

In den Läden war es wirklich aufschlussreich mit den Mechanikern zu reden. Diese konnten einem immer was Neues/Kurioses zu erzählen oder noch ein paar besser-mach-tips weitergeben.

Alles in allem merkt man die jahrelange Bau und Fahrerfahrung der Berliner in Sachen Singlespeed oder Fixed-Gear recht schnell.

Beim Gang durch die Straßen kamen einem so einige Schmuckstücke in Bahnradform entgegen und auch die Kurierfahrer machten die Gegend gerne unsicherer. Aber wie man so hört, ist das spaßige brakeless fahren auch in Berlin ausser Mode gekommen. Ich vermute sich häufende Nahtoderfahrungen 😉 im Straßenverkehr haben einigen die Angstperlen auf die Stirn getrieben.

Zum Abschluss der Kurier vorm Alex (Fernsehturm)

Euer Speichenhetzer.